1. Männer | Neuer Startrekord!

15.11.18 Von: Yogi

Gut ein Drittel der Saison ist gespielt, noch keinen Punkt, Tabellenletzter und im Moment allgemeine Ratlosigkeit! Das ist das Fazit noch acht Spieltagen. Dem sonst nicht auf dem Mund gefallenen Verfasser dieser Zeilen fehlen etwas die Worte...

Co-Trainer: Yogi Sander

Allen Beteiligten war klar, dass es eine schwere Saison werden wird und nichts mehr als der Klassenerhalt das Ziel sein kann. Nach dem Abgang eines Leistungsträgers wie Sven Barthel, der immer mal für die einfachen Tore sorgte, musste die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Wir wollten "über das Team " kommen, und so die ein oder andere Überraschung erzielen, allein das ist bis jetzt in keinster Weise gelungen. Dem Team ist nicht vorzuwerfen, im Training keine Veränderungen zu versuchen und im Spiel umzusetzen, aber bisher liefen halt alle Versuche, zum Erfolg zu kommen ins Leere. Die Mannschaft ist schon ein Team, sie passt zusammen und die Trainingsarbeit macht durchaus Spaß, aber manchmal beschleicht den Verantwortlichen das Gefühl, dass die Jungs viel zu "lieb" sind, sich zu schnell der Situation im Spiel zu ergeben, um schließlich zu resignieren. Vier Spiele mit 10 und mehr Toren abzugeben - und nicht nur gegen die Starken der Liga - ist schon beängstigend. Tja, das ist die Situation! Wie soll's weitergehen, um nicht bereits die Weihnachtsfeier zur Abstiegsfeier werden zu lassen? Bis zum Jahreswechsel sind's noch vier Spiele: Jöllenbeck II zu Hause, Gehlenbeck auswärts, dann das Wiehenderby gegen Blau-Weiss auch auswärts, und schließlich gegen Spenge II im Sportpark. Das kommende Match wird bereits vorentscheidenden Charakter haben. Die Reserve der Jürmker ist unser Tabellennachbar (richtig: wir haben nur einen...), hat aber bereits vier Punkte auf der Habenseite, Wir müssen also gewinnen, dann ist sicher gegen Gehlenbeck auch etwas möglich und gegen Oberlübbe ist nicht der Tabellenstand entscheidend. Dieses Derby unterliegt anderen Gesetzen. Also, wenn sechs Punkte -aber mindestens vier - an Land kommen, dann fahren wir auch nicht aussichtslos zum ersten Spiel des neuen Jahres zu Hauke...

Ach verdammt! Vielleicht brauchen wir einfach mal etwas "Schwein", um den Bock umzustoßen! Die Ausgangslage ist verdammt bescheiden, das wissen wir selbst. Im Januar ist hoffentlich Jonas aus China zurück und kann unserem Spiel zusätzliche Impulse geben. Klingt das schon etwas nach Durchhalteparolen? Ein Kenner der Szene hat mal vorgerechnet: Wenn du zum Schluss die Punkte brauchst, um nicht abzusteigen, dann musst du halt spielen wie ein Aufsteiger! Na denn Fans, helft uns, diese Situation zu meistern! Und wenn's dann nicht klappt, schaffen wir einen Neuanfang! Aber not yet, Sportsfreunde, not yet!!!

Nehmen wir die Worte Sir Winston Churchill's als Motto:

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird!