EURo InTeam | Breaking News: Zum Heulen...

4.10.18 Von: Arne

...Zwiebel hat geheiratet! Aus dem letzten Heft sind wir euch noch drei weitere Neuzugänge schuldig geblieben. Wie bereits erwähnt, hat Basti seinen Platz auf der Trainerbank geräumt. Die Bänke in Hahlen seien einfach angenehmer für sein Sitzfleisch, soll er seinem engsten Kreis als Teil der Begründung offenbart haben. Als Möbelmagnat legt man schließlich Wert auf seinen Untersatz.

An seiner Statt koordiniert seit dieser Saison ein Koryphäe des Mühlenkreis-Handballs die Bemüh-ungen unserer Ersten. Julian „Zwiebel“ Siebeking gestaltete bis hierhin im Dress der Lit Tribe Germania und des TSV Hahlen den jeweiligen Spiel- und/oder Trainingsbetrieb maßgeblich mit. Er mag auf den ersten Blick nicht danach aussehen, aber Zwiebel hat sich dem Sport verschrieben. Wenn er nicht gerade in der Halle sitzt, steht oder läuft, dann verbiegt er entweder Eisen im Fitnessstudio oder Auszubildende bei der Stiftung Bildung & Handwerk. Und wenn das nicht mehr reicht, dann bildet sich unter kompetenter Anleitung engagierter Kommenta-toren vor dem Fernseher in zahllosen Sportarten weiter.
Julian „The Eulen King“ Siebeking, lange Zeit einer der heißesten Junggesellen im Kreis, wenn nicht sogar in Hille, gab den wohl standesgemäßesten Einstand. Er heiratete. Was nach einem alten afrikanischen Brauch aussieht, war letztlich einfach nur absehbar und von langer Hand geplant. Zwiebel heiratete nicht etwa die ältesten Töchter aller drei Ortsvorsteher des EURo-Gebiets als Aufwandsent-schädigung oder zur Festigung des Herrschaftsanspruchs, sondern seine Freundin. Die Festlichkeiten dieses Ritus fanden in der Event Hall Porta unter Aufsicht einiger Eulen statt. Zur Qualitätssicherung wurden Bar, Tanzfläche und Foto-Box auf Herz und Nieren getestet. Benno „Schlafen kann ich als Trucker überall“ Grohmann ließ es sich dabei nicht nehmen, auch den Shuttle-Service seiner gefürchteten Prüfung zu unterziehen. Das Prüfungsverfahren dafür hat er sich patentieren lassen. Zunächst bestellt man sich ein Taxi, um den Shuttle-Service in Sicherheit zu wiegen. Dann, aber, steigt man in ein Shuttle, nuschelt die Ziel-koordinaten und schläft unmittel-bar ein. Man lässt sich mit den anderen Insassen durch den gesamten Mühlenkreis kutschieren und landet wieder am Ausgangs-ort, weil man sich vehement nicht wecken lässt. Genau das wird gemeinhin auch vom souveränen Chauffeur erwartet. Als Kür wird dann die Resilienz des Chauffeurs getestet. Unter lautem Schimpfen verlässt man das Gefährt, hat man doch vorgegeben, nach Hause zu wollen. Ein Husarenstück, dieser Test. Professionell, wie Benno ist, bestellte er sich dann erneut den Taxifahrer seines Vertrauens, um seine Tarnung nicht aufzugeben, und ließ sich heimfahren.
Was für die Ukraine und Milch-schnitte die Klitschko-Brüder sind, sind für Handball und EURo die Gebrüder Barthel. Während beide in der Jugend noch zusammen-spielten, trennte sich ihr Weg danach u.a. aus Studiengründen. Seit dem wandeln die Twin-Towers, wie sie mit ihren 1,60 m in den Minis ehrfürchtig von ihren Gegnern genannt wurden, ohne einander. Das Ganze kann man sich wie die Kinderriegelwerbung vorstellen, in der der Riegel immer das Glas Milch verpasst - auch ähnlich romantisch.
Jens, jedenfalls, zieht es nach seinem Engagement für das Sachsenross und seinem Studium in München in heimische Gefilde zurück. Erkennen kann man Jens gut daran, dass er quasi haargenau wie Sven aussieht, wenn nicht sogar besser. „Killer“, wie er sich selbst auf Instagram nennt, gab unlängst seine Bachelorarbeit in Diensten eines großen Herstellers von Möbelbeschlägen ab. Ob der cleverere Barthel (er gewinnt immer beim familieninternen Quizduell), das Familienerbe weiterführt und die Schuhbestän-de in der Bastau regelt, bleibt abzuwarten. Erstmal müssen sie sich erholen.
Der letzte Neuzugang der Ersten ist niemand Geringeres als der Mensch, der mal 100 Kroketten gegessen hat. Yogi „Jürgen“ Sander hat einen Großteil von uns in der Jugend, wenn auch - Gott sei Dank - nicht nach seinem Ebenbild, so doch handballerisch geformt. Seine Spezialität sind Kreuzungen im Rückraum mit unmittelbarem Abschluss. Bis heute ist das von keiner Abwehr dieser Welt zu verteidigen! Yogi, ein Trainer der ersten Stunde und der alten Schule. Yogi war, um dieses Mysterium an dieser Stelle medienwirksam auf zu lösen, gefürchteter Mittelmann.

Wie dem auch sei. Fabrizio Hayer:
„Ich weiß auch nicht, wo bei uns der Wurm hängt.“ – Meiko Grotefailed, Käpt’n, Verlobter und Anthropologe alias Fabrizio Hayer nach den ersten Niederlagen