1. Frauen | HSG EURo - Königsborner SV 22:29 (11:13)

8.10.18 Von: MT-Online

Die zweite Niederlage binnen vier Tagen kassierte die HSG EURo in der Frauenhandball-Oberliga. Beim 22:29 (11:13) vor eigenem Anhang gegen den Königsborner SV war das Team von Trainer Matthias Bredemeier chancenlos. Nach dem überraschend guten Saisonstart mit 6:0 Punkten reiht sich der Aufsteiger wieder im Mittelfeld der Tabelle ein.

Szene mit Seltenheitswert: Weil der Rückraum der HSG EURo ideenlos agierte, kam Außenspielerin Maren Büsching selten frei zum Wurf. (© Foto: cb)

Beim Königsborner SV wird in der Offensive Handball mit vielen Zweikämpfen gearbeitet. „Wir haben ordentlich dagegengehalten“, zeigte sich HSG-Trainer Matthias Bredemeier mit der Abwehrleistung einverstanden. Vorne hingegen bissen sich seine Spielerinnen gegen die massive Königsborner Defensivreihe die Zähne aus. „Wir spielten zu statisch. Es kam kein gebundenes Spiel zustande“, monierte Bredemeier, dessen Team sich 32 Ballverluste leistete. In der kampfbetonten Begegnung bewegten sich beide Teams in den ersten elf Minuten bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Dann setzte sich das Gästeteam auf 8:5 ab. Die gewohnt kampfstarke HSG glich beim 11:11 (25.) In Halbzeit zwei präsentierte sich Königsborn weiterhin abgeklärter und behauptete die Drei-Tore-Führung. Die zunehmende Ratlosigkeit im HSG-Angriff nutzten die Gäste wischen der 41. und 45. Minute zum entscheidenden Vorstoß vom 17:14 auf 20:14. „Wir wussten, dass Königsborn nach Ballgewinnen aufs Tempo drückt. Einige Mal haben wir in der Rückzugsphase zu langsam geschaltet“, begründete Bredemeier den entscheidenden Rückstand.
HSG EURo: Pagels, Rogge - Danneberg 4, Rahel Rodehau 4/2, Heuser 3, Zydel 3, L. Höinghaus 3/1, Büsching 2, Kleine 2/2, Joana Rodehau 1, Rhea Rodehau, M. Hoeinghaus, Arendt