1. Frauen | HSG EURo - ASC 09 Dortmund 17:22 (7:9)

9.04.19 Von: MT-Online

Frauen-Oberliga: HSG EURo entdeckt vergessen geglaubte Tugenden. Die 21:38-Packung aus dem Hinspiel ließ Böses erahnen. Doch Frauenhandball-Oberligist HSG EURo entdeckte gegen das Spitzenteam ASC Dortmund jene Tugenden wieder, die ihr in der Hinrunde das für den Klassenerhalt nötige Punktepolster ermöglichten. Beim 17:22 (7:9) hielt die HSG gegen das Topteam gut mit.

Maren Büsching präsentierte sich als Spielmacherin in der Anfangsphase sehr agil. (© Foto: Christian Bendig)

Die Gastgeberinnen kämpften in der Defensive verbissen um jeden Ballgewinn und gingen in der Offensive nach lange ausgespielten Angriffen dahin, wo es weh tut. Nach 20 Spielminuten stand die verdiente 6:4-Führung zu Buche. „In den verbleibenden zehn Minuten hielten wir uns vorne nicht mehr an das Konzept“, berichtete HSG-Trainer Matthias Bredemeier. Der Tabellenzweite zog beim 7:6 erstmals vorbei und nutzte den schleppenden EURo-Start in Hälfte zwei, in der Lisa Danneberg nicht mehr mitwirken konnte, konsequent zur 16:10-Führung (45.).

Die Gastgeberinnen stemmten sich von nun an wieder gegen die Niederlage und schöpften beim 15:18 fünf Minuten vor Schluss – letztlich vergeblich – wieder Hoffnung. „Großes Kompliment für den Einsatz“, betonte Bredemeier, dessen Team am kommenden Samstag auswärts beim Schlusslicht Ruhrtal Witten antritt und am Sonntag in eigener Halle im Finalturnier um den Westfalenpokal kämpft. Der Sieger qualifiziert sich für den DHB-Pokal.

HSG EURo: Pagels, Mindt – Kleine 4/1, Heuser 3, Joana Rodehau 3, Büsching 3, Rahel Rodehau 2/2, Bredemeier 1, Zydel 1, Langer, Haack, Tegtmeyer, Danneberg, Rhea Rodehau