1. Frauen | Frischer Wind bei der HSG EURo

1.08.19 Von: MT-Online

Hille (cb). Um die Frauenhandball-Szene war es in den vergangenen Wochen hinsichtlich möglicher Personalwechsel still geworden. Während die drei Oberligisten HSV Minden-Nord, TSV Hahlen sowie Aufsteiger Lit Tribe Germania bisher keine externen Zugänge vermeldeten, sind es bei HSG EURo derer vier. Zusätzlich rücken zwei Spielerinnen von den A-Mädchen in den Oberliga-Kader auf.

Laura Tirschler (hinten von links), Lena Lönneker, Anneke Langer sowie Anna-Lena Huwe (vorne von links), Kira Haack und Agnes Staskute sind neu bei der HSG EURo. (© Foto: cb)

Kira Haack und Anneke Langer sollen an das Niveau der vierten Liga herangeführt werden. Beide spielen seit der Kindheit für die HSG und sind seit vielen Jahren wieder die ersten Spielerinnen, die den direkten Sprung in die 1. Frauenmannschaft schaffen.

Ganz neu bei der HSG ist Anna-Lena Huwe. Die 21-Jährige spielte Anfang der vergangenen Saison eine kurze Zeit beim Landesligisten TV Sachsenross Hille. Davor legte sie eine dreijährige Pause ein und hatte davor beim damaligen Oberligisten DJK Coesfeld gespielt. „Rahel Rodehau hat mich motiviert, wieder zu spielen“, erzählt die auf Linksaußen und im Rückraum einsetzbare Huwe über ihr Gespräch mit der HSG-Führungsspielerin und ergänzt: „Ich wünsche mir, ich werde meine frühere Leistungsfähigkeit wieder erreichen. Ich bin ja noch jung.“

Linkshänderin Lena Lönneker von der niedersächsischen JSG Weserbergland, spielte als A-Jugendliche bereits in der Emmerthaler Frauenmannschaft. „Ich sehe bei der HSG bessere Entwicklungsmöglichkeiten“, begründet die 18-Jährige den Wechsel. Die 19-jährige Laura Tirschler kommt vom niedersächsischen Oberliga-Absteiger HSG Fuhlen Hessisch Oldendorf. Für den warf die Rückraumspielerin immerhin 64 Saisontore.

Neben den fünf sehr jungen Spielerinnen verstärkt auch die erfahrene Agnes Staskute die HSG. Die ehemalige litauische Erstliga-Spielerin lief zuletzt ebenfalls in Niedersachsen beim Landesligisten MTV Auhagen auf, musste aber fast ein Jahr lang wegen einer Verletzung pausieren. In der 34-Jährigen sieht HSG-Trainer Matthias Bredemeier trotzdem eine wertvolle Verstärkung: „Agne wird uns in Stresssituationen die nötige Ruhe geben“, ist sich der Trainer, der zudem Tirschler als „richtige Verstärkung“ einstuft, sicher.